Drittschuldnervertrag für RGE-Handwerker online in 2 Minuten unterzeichnen
Dreiparteien-Vertrag zwischen dem begünstigten Kunden, dem ausführenden RGE-Handwerker und dem CEE-Verpflichteten (oder Bevollmächtigtem), durch den die CEE-Prämie direkt an den Handwerker ausgezahlt und vom Kundenangebot abgezogen wird. Konform mit den Artikeln L221-7 und nachfolgend des Energiegesetzbuches, mit der Verordnung « Coup de pouce » und der eIDAS-Verordnung — empfohlene fortgeschrittene Signatur, nachweisbarer Audit Trail, 6-jährige Archivierung unter CEE-Kontrolle.
- Rechtlicher Rahmen
- Energiegesetzbuch L221-7+
- Signaturstufe
- eIDAS AES empfohlen
- Rechtliche Archivierung
- 6 Jahre (CEE) + 10 Jahre Certyneo
Was ist der Drittschuldner RGE-Handwerker ?
Der CEE-Drittschuldner (manchmal « Drittfinanzierer » oder « Drittzahler » genannt) ist ein Mechanismus, bei dem die dem Kunden geschuldete CEE-Prämie nicht direkt an den Kunden, sondern an den RGE-Handwerker, der die Arbeiten ausführt, als direkter Abzug vom Angebot ausgezahlt wird. Der Kunde zahlt nur den « Restbetrag ». Diese Praxis, kodifiziert durch die Verordnung « Coup de pouce » vom 22. Dezember 2017 (geändert), ist heute vorherrschend für Isolations- und Heizmaßnahmen. Der Dreiparteien-Vertrag formalisiert dieses Engagement: Der Kunde ermächtigt die Auszahlung, der Handwerker bescheinigt den Abzug auf seiner Rechnung, und der CEE-Verpflichtete (oder sein Bevollmächtigter) erklärt sich bereit, die Prämie an den Handwerker auszuzahlen, sobald die Arbeiten abgenommen sind. Er ergänzt das klassische CEE-Mandat.
Warum den Drittschuldnervertrag elektronisch unterzeichnen ?
Identischer Rechtswert
Artikel 1366 des französischen Zivilgesetzbuchs erkennt elektronischen Dokumenten dieselbe Beweiskraft wie Papierdokumenten an. CEE-Verpflichtete und Delegatare akzeptieren Drittschuldner-Verträge, die auf fortgeschrittenem Niveau (AES eIDAS) seit 2020 unterzeichnet sind. Keine Bestimmung des Energiegesetzbuchs schreibt eine handschriftliche Unterzeichnung vor.
Dreiparteien-Kunde + Handwerker + Verpflichteter
Das CEE-Drittschuldner-Modell erfordert zwingend drei Parteien. Unser Multi-Unterzeichner-Workflow verwaltet diese sequenziell oder parallel mit individueller OTP-SMS. Der Kunde unterzeichnet vom Telefon, der Handwerker vom Computer, der Verpflichtete vom Back-Office.
Archivierung 6 Jahre + Durchsetzbarkeit bei CEE-Stelle
Der Drittschuldner-Vertrag ist Teil der CEE-Antragsunterlagen und kann 6 Jahre nach Einreichung von der nationalen CEE-Stelle kontrolliert werden (Art. R221-1 Energiegesetzbuch). Certyneo archiviert den Vertrag + sein eIDAS-Audit-Trail 10 Jahre lang (über die CEE-Kontrolle hinaus) und macht ihn auf Knopfdruck zugänglich.
eIDAS-Audit-Trail durchsetzbar
Identität von Kunde + Handwerker + Verpflichteter, qualifizierter Zeitstempel, SHA-256-Hash, OTP-SMS, IP-Geolokalisierung. Durchsetzbar bei Einspruch gegen die Prämienkürze (Kunde bestreitet den Rechnungsbetrag), gegen die Ordnungsmäßigkeit der Maßnahme oder gegen die RGE-Qualifikation des Handwerkers.
Drittschuldner-Vertrag in 4 Schritten unterzeichnen
Von der CEE-Offerte zur Rechnungskürzung in weniger als 5 Minuten für die dreiparteien Unterzeichnung.
1. Vertrag vorbereiten
Laden Sie Ihre Vorlage hoch oder nutzen Sie eine konforme Vorlage des arrêté Coup de pouce: Kundenidentität + Handwerker + CEE-Verpflichteter, förderfähige Maßnahme (FOST-Datenblatt), CEE-Betrag in €/MWh cumac, Kürzung auf Offerte, Zahlungsbedingungen nach Arbeitsabnahme.
2. Unterzeichner hinzufügen
Begünstigter Kunde + Geschäftsführer des Handwerksunternehmens (Geschäftsführer, Präsident, Einzelunternehmer) + Vertreter des CEE-Verpflichteten oder Delegatars. Für Wohnungseigentümergemeinschaften fügen Sie den Verwalter hinzu. Jeder erhält einen personalisierten sicheren Link.
3. eIDAS-Niveau wählen
Fortgeschrittene Signatur (AES) empfohlen: Identitätsverifikation per OTP-SMS, eindeutiges Zertifikat, qualifizierter Zeitstempel. Konform mit Art. 26 der eIDAS-Verordnung und den Anforderungen der nationalen CEE-Stelle.
4. Unterzeichnen, ausführen, in Rechnung stellen
Nach der Unterzeichnung kann der Handwerker den Kunden mit der CEE-Kürzung in Rechnung stellen. Bei Arbeitsabnahme zahlt der Verpflichtete die Prämie an den Handwerker. Archivierung 10 Jahre mit Beweisprotokolldatei.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ein Drittschuldner-Vertrag elektronisch unterzeichnet werden?
- Ja — alle CEE-Verpflichteten (TotalEnergies, EDF, Engie) und Delegatare (Hellio, Effy, Sonergia) akzeptieren Drittschuldner-Verträge, die seit 2020 mit fortgeschrittener Signatur (AES eIDAS) unterzeichnet sind. Artikel 1366 des französischen Zivilgesetzbuchs verleiht volle Beweiskraft. Die nationale CEE-Stelle akzeptiert AES + Audit-Trail in der Kontrolle.
- Was ist der Unterschied zum klassischen CEE-Mandat?
- Das klassische CEE-Mandat berechtigt den Bevollmächtigten, die Akte einzureichen und den Bonus zu erhalten, der dann gemäß den Bedingungen an den Kunden oder Handwerker weitergeleitet wird. Der Drittschuldner geht weiter: Er setzt die Bonusabzug direkt auf dem Kundenangebot um, was eine Rückzahlung vermeidet und die Rechnungslegung vereinfacht. Es ist obligatorisch dreigliedrig (Kunde + Handwerker + Verpflichteter).
- Wird der Kunde bezahlt, ohne den Bonus vorzustrecken?
- Genau — das ist der Hauptvorteil des Drittschuldners. Der Kunde zahlt nur den «Restbetrag» (Gesamtangebot - CEE-Bonus - eventuell MaPrimeRénov' falls dreifache Förderung). Der Handwerker wird den CEE-Bonus direkt vom Verpflichteten nach Arbeitsabnahme erstattet. Das Liquiditätsrisiko trägt der Handwerker, nicht der Kunde.
- Wer trägt das Risiko, wenn der CEE-Bonus abgelehnt wird?
- Das ist die zentrale Frage. Wenn der CEE-Verpflichtete die Bonuszahlung ablehnt (nicht förderfähige Maßnahme, ungültige RGE-Qualifikation, Betrug), bleibt der Handwerker Gläubiger des Kunden für den abgezogenen Betrag. Der Drittschuldner-Vertrag sieht in der Regel eine «Bonusrückforderungs»-Klausel vor, durch die sich der Kunde verpflichtet, den Restbetrag im Falle einer Ablehnung zu zahlen. Diese Klausel sollte sorgfältig gelesen werden.
- Welche Maßnahmen sind zum Drittschuldner-CEE berechtigt?
- Hauptsächlich die Maßnahmen Coup de pouce Isolation (BAR-EN-101 bis 109), Coup de pouce Heizung (BAR-TH-104+: Wärmepumpe, Biomasse-Kessel), Coup de pouce Performance-Sanierung BAR-TH-174. Außerhalb von Coup de pouce ist der Drittschuldner möglich für jede Maßnahme, wenn der Verpflichtete dies akzeptiert. Vor Unterzeichnung das standardisierte Operationenformblatt (FOST) überprüfen.
- Kann der Handwerker den Drittschuldner dem Kunden aufzwingen?
- Nein — der Kunde hat immer die Wahl zwischen dem direkten Erhalt des CEE-Bonus (klassisches Mandat) oder seinem Abzug vom Angebot (Drittschuldner). Der Handwerker kann die Annahme der Arbeiten nicht vom Drittschuldner-Modell abhängig machen. Das Gesetz vom 24. Juli 2020 zur Bekämpfung von CEE-Betrug verbietet auch jede aggressive Akquise, die diese Option erzwingt.
- Wird der Vertrag an die nationale CEE-Stelle übermittelt?
- Indirekt: Der unterzeichnete Drittschuldner-Vertrag ist Teil des vom Verpflichteten im Emmy-Register eingereichten CEE-Antragspakets. Die CEE-Stelle kann im Kontrollfall die Vorlage dieses Vertrags anfordern. Die 10-Jahres-Archivierung durch Certyneo ermöglicht eine sofortige Reaktion, auch bei Geschäftsaufgabe des Handwerkers.
- Ist der elektronisch unterzeichnete Drittschuldner-Vertrag vor Gericht durchsetzbar?
- Ja — die fortgeschrittene Signatur (AES) genießt die Zuverlässigkeitsvermutung von Artikel 1367 des Zivilgesetzbuchs. Im Streitfall zwischen Kunde und Handwerker oder Handwerker und Verpflichteten vor dem Zivilgericht ist die eIDAS-Audit-Spur (Identität, Zeitstempel, SMS-OTP, IP-Geolokalisierung) ein zulässiger und durchsetzbarer Beweis.
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