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Certyneo
Gesundheitsfachleute und Einrichtungen

Elektronische Signatur für Gesundheitsfachkräfte

Einwilligungserklärung nach Aufklärung, Patientenakte, Patientenverfügung, Vereinbarungen zwischen Einrichtungen: digitalisieren Sie die sensiblen Signaturen Ihres Hauses mit einer DSGVO-konformen Plattform, die mit der ärztlichen Schweigepflicht vereinbar und in Ihr Krankenhausinformationssystem integrierbar ist. Hosting in Frankreich, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, zeitgestempelter Audit Trail.

Signature électronique santé — établissement médical moderne

HDS-Zertifizierung läuft

Certyneo ist noch nicht als Hébergeur de Données de Santé (HDS) zertifiziert. Diese Zertifizierung ist in Bearbeitung. Für jede Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten gemäß Artikel L. 1111-8 des CSP überprüfen Sie bitte die behördliche Konformität mit Ihrem Datenschutzbeauftragten vor der Implementierung.

Weitere Informationen zur Sicherheits-Roadmap

Anwendungsfälle im Gesundheitswesen

Von der informierten Einwilligung über Einrichtungsvereinbarungen bis hin zu Patientenverfügungen: jede unterzeichnete Urkunde einer Gesundheitseinrichtung kann digitalisiert werden.

Einwilligung nach Aufklärung

Freie, informierte und widerrufliche Einwilligung der Patientin oder des Patienten vor einem medizinischen Eingriff, einer Operation, einer experimentellen Behandlung oder einer Forschungsteilnahme (Artikel L1111-4 des französischen Gesetzbuchs über das öffentliche Gesundheitswesen). Zeitgestempelte Signatur mit vollständigem Audit Trail.

Elektronische Patientenakte

Bestätigung der Akteninhalte durch die Patientin oder den Patienten, Aktualisierung von Allergien und Vorgeschichte, Einwilligung in die Weitergabe an weitere Gesundheitsfachkräfte. Vollständige Nachverfolgbarkeit der unterzeichneten Versionen.

Behandlungsmaßnahme

Einwilligung in eine Behandlung, ein Therapieprotokoll oder einen koordinierten Versorgungspfad. Mobile Signatur, geeignet für mobile oder hospitalisierte Patientinnen und Patienten.

Patientenverfügung

Patientenverfügung zum Lebensende (Claeys-Leonetti-Gesetz vom 2. Februar 2016). Fernsignatur mit starker Identifizierung, zehn Jahre Aufbewahrung, jederzeit durch die Patientin oder den Patienten widerruflich.

Vereinbarungen zwischen Einrichtungen

Kooperationsvereinbarungen zwischen Gesundheitseinrichtungen (öffentlich-privat, GHT-Gruppen, Versorgungsnetze), Vereinbarungen über ärztliche Leistungen, Honorararztverträge in Einrichtungen.

Verträge mit Lieferanten und Subunternehmen

Verträge mit Laborleistungs-Erbringern, Medizinprodukteherstellern und Reinigungs-Subunternehmen in Sterilumgebungen: das gesamte administrative Back-Office einer Gesundheitseinrichtung.

Warum Certyneo für den Gesundheitssektor

Sechs konkrete Garantien, zugeschnitten auf die Anforderungen der ärztlichen Schweigepflicht und das im Gesundheitswesen erwartete Beweisniveau.

Hosting in Frankreich und der EU

Certyneo hostet alle Daten in Frankreich (IONOS) in Infrastrukturen, die den ISO-27001-Sicherheitsstandards entsprechen. Keine Übertragungen außerhalb der EU, keine Exposition gegenüber dem Cloud Act.

Verstärkte Vertraulichkeit

TLS 1.3 im Transit, AES-256 im Ruhezustand und strikte Datenisolation je Organisation. Das Schutzniveau ist mit den Anforderungen der ärztlichen Schweigepflicht nach Artikel R4127-4 des Gesetzbuchs über das öffentliche Gesundheitswesen vereinbar.

Fortgeschrittene Signatur (AES)

Starke Identifikation der Patientin oder des Patienten per OTP über E-Mail und SMS, eindeutige Verknüpfung mit der unterzeichneten Urkunde und Erkennung jeder späteren Änderung. Beweisniveau vereinbar mit den Anforderungen an die informierte Einwilligung.

Sorgfältige Patientenerfahrung

Ablauf in mehreren Sprachen, WCAG-AA-konform, smartphonegerecht, ohne Kontoerstellung und ohne App-Download. Die Patientin oder der Patient unterschreibt in zwei Minuten am Telefon, zu Hause oder im Krankenzimmer.

Zehnjährige beweiskräftige Archivierung

Zeitraum abgestimmt auf die Aufbewahrungspflichten medizinischer Akten (20 Jahre für bestimmte Dokumente, auf Anfrage verlängerbar). In das PDF eingebetteter Audit Trail, jederzeit exportierbar zur Übergabe an Kolleginnen, Kollegen oder eine Schlichtungskommission.

Dokumentierte Grenzfälle

Die elektronische Signatur ist nicht in allen Situationen angemessen: Patientinnen und Patienten in vitaler Notlage, bewusstlose Personen oder nicht vertretene Minderjährige. Unsere Dokumentation behandelt diese Fälle ausdrücklich und schlägt Alternativen vor (Signatur mit Unterstützung Dritter, Verschiebung nach Stabilisierung).

Integrationen mit KIS, DMP und Branchensoftware

Certyneo steht bestehenden Gesundheitsinformationssystemen vorgelagert: es sammelt die Signaturen und das unterzeichnete Dokument wird anschließend über die gewohnten Kanäle in Ihr Krankenhausinformationssystem, die elektronische Patientenakte oder das nationale DMP eingespielt.

Generische KIS und DPI

Krankenhausinformationssysteme (DxCare, Cristal-Link, Hopital Manager, Easily u. a.) können über unsere REST-API oder Webhooks den Versand eines Certyneo-Umschlags auslösen, sobald ein Dokument in der Patientenakte signaturbereit ist.

DMP und Mon Espace Santé

Certyneo ersetzt das DMP nicht: Es steht vorgelagert, um Einwilligungen einzuholen oder klinische Dokumente zu unterzeichnen. Das unterzeichnete Dokument kann anschließend über das in Ihrer Einrichtung übliche Werkzeug ins DMP geladen werden.

Niedergelassene Praxissoftware

Praxissoftware (Doctolib Siilo, Weda, HelloDoc, AxiSanté u. a.): Integration über Webhooks sowie Zapier/Make, insbesondere für Honorarvereinbarungen, Kostenvoranschläge in Optik/Zahnmedizin und Einwilligungen vor nicht erstattungsfähigen Leistungen.

Konkretes Integrationsprojekt? Vereinbaren Sie einen Termin mit unserem Team. Die Certyneo-API ist öffentlich dokumentiert unter unsere API-Dokumentation.

Konformität mit HDS, DSGVO und ärztlicher Schweigepflicht

Gesundheitsdaten gehören zu den sensibelsten und am stärksten regulierten Daten in Europa. Certyneo setzt den gesamten anwendbaren Rahmen transparent um — einschließlich der aktuellen Grenzen.

Gesundheitsdaten-Hosting (HDS)

Certyneo ist derzeit kein HDS-zertifizierter Host. Für Dokumente mit personenbezogenen Gesundheitsdaten empfehlen wir den betroffenen Einrichtungen eine dedizierte Bereitstellung bei einem HDS-Partner; unsere Roadmap sieht die HDS-Zertifizierung im zweiten Halbjahr vor. Für Signaturen ohne Gesundheitsdaten (Einrichtungsvereinbarungen, Lieferantenverträge, HR) ist Certyneo direkt geeignet.

DSGVO und Verarbeitung von Gesundheitsdaten

Artikel 9 der DSGVO stuft Gesundheitsdaten als sensible Daten ein. Certyneo wendet strenge Datenminimierung an (nur die für die Signatur erforderlichen Metadaten werden gespeichert), verschlüsselt systematisch, stellt einen Standard-AVV mit vorbereitender Folgenabschätzung bereit und pflegt ein aktuelles Verarbeitungsverzeichnis.

Ärztliche Schweigepflicht — Artikel R4127-4 CSP

Die ärztliche Schweigepflicht gilt für jede Ärztin und jeden Arzt sowie für alle, die mit ihnen zusammenarbeiten. Certyneo setzt strikte Datenisolation je Organisation, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und lückenloses Zugriffs-Logging ein — alles technische Voraussetzungen, um die Schweigepflicht während der Signaturphase zu wahren.

Einwilligung nach Aufklärung — Artikel L1111-4 CSP

Die Einwilligung muss frei, informiert und widerruflich sein. Die fortgeschrittene elektronische Signatur von Certyneo gewährleistet die Identifikation der Patientin oder des Patienten, versieht die Einwilligung mit einem präzisen Zeitstempel (zum Start der Widerrufs- oder Bedenkfristen) und ermöglicht den späteren Widerruf über einen neuen Gegen-Umschlag, der im Verlauf dokumentiert wird.

Häufige Fragen von Gesundheitsfachkräften

Ist Certyneo für das Gesundheitsdaten-Hosting (HDS) zertifiziert?

Zum Veröffentlichungszeitpunkt dieser Seite ist Certyneo kein HDS-Host. Für Dokumente mit personenbezogenen Gesundheitsdaten empfehlen wir den betroffenen Einrichtungen, das geeignete Szenario mit unserem Team abzustimmen (dedizierte Bereitstellung bei einem HDS-Partner oder Beschränkung auf Dokumente ohne Gesundheitsdaten). Die HDS-Zertifizierung steht auf unserer öffentlichen Roadmap.

Hat eine elektronisch unterzeichnete Einwilligung dasselbe Gewicht wie eine in Papier?

Ja. Artikel L1111-4 des Gesetzbuchs über das öffentliche Gesundheitswesen verlangt eine freie, informierte und widerrufliche Einwilligung, schreibt aber keine besondere Form vor. Artikel 1367 des Code civil erkennt die elektronische Signatur als der handschriftlichen gleichwertig an, sofern ein zuverlässiges Verfahren genutzt wird — was die fortgeschrittene Signatur (AES) von Certyneo leistet.

Wie schützt Certyneo die ärztliche Schweigepflicht?

TLS 1.3 im Transit und AES-256 im Ruhezustand, strikte Datenisolation je Organisation und kein Klartext-Zugriff durch unsere Teams ohne dokumentiertes Eskalationsverfahren. Certyneo speichert den medizinischen Inhalt selbst nicht (außer dem, was im PDF enthalten ist): Nur die für die Signaturverwaltung nötigen Metadaten (Umschlagkennung, E-Mails, Zeitstempel) werden in der Datenbank vorgehalten.

Können Patientenverfügungen elektronisch unterzeichnet werden?

Ja. Das Claeys-Leonetti-Gesetz vom 2. Februar 2016 und Artikel L1111-11 des CSP erlauben die freie Abfassung von Patientenverfügungen ohne vorgeschriebene Form. Eine fortgeschrittene elektronische Signatur mit Zeitstempel und starker Patientenidentifikation erfüllt die Beweisanforderungen — Verfügungen bleiben selbstverständlich jederzeit durch einen neuen Umschlag widerruflich.

Können wir Certyneo mit unserem KIS oder DPI integrieren?

Ja. Certyneo stellt eine dokumentierte REST-API (siehe /docs) und Echtzeit-Webhooks bereit. DxCare, Cristal-Link, Hopital Manager, Easily und andere KIS können den Versand von Umschlägen auslösen, sobald ein Patientendokument signaturbereit ist. Auch Praxissoftware im niedergelassenen Bereich wird über Zapier- und Make-Konnektoren abgedeckt.

Wie gehen wir mit Patientinnen und Patienten ohne E-Mail oder Smartphone um?

Certyneo bietet den Modus „Präsenzsignatur“: die Gesundheitsfachkraft nutzt ihr eigenes Tablet oder ihre Arbeitsstation, damit die Patientin oder der Patient dort unterzeichnet — mit Identifizierung per OTP-SMS an die Patientin oder den Patienten oder Validierung durch eine Vertrauensperson (Begleitung, Pflegekraft). Der Audit Trail hält den Signaturkontext fest.

Wie lange werden unterzeichnete medizinische Dokumente aufbewahrt?

Unsere Pläne beinhalten eine zehnjährige beweiskräftige Archivierung. Für medizinische Dokumente mit längerer Aufbewahrungsnotwendigkeit (20 Jahre für bestimmte Krankenhausakten, 28 Jahre für Transfusionsakten, lebenslang für bestimmte Bildgebungen) ist eine verlängerte Archivierung auf Anfrage verfügbar. Dokumente bleiben jederzeit herunterladbar.

Was tun, wenn eine Patientin oder ein Patient die Einwilligung widerrufen möchte?

Das Widerrufsrecht ist im Gesundheitsbereich zentral. In der Praxis erstellen Sie einen neuen Widerrufs-Umschlag, den die Patientin oder der Patient unterzeichnet; er wird zeitgestempelt und mit der ursprünglichen Einwilligung verknüpft. Die Aktenhistorie zeigt beide Akte (Einwilligung, dann Widerruf) klar auf und dokumentiert die Situation im Streitfall lückenlos.

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