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Gesundheitsabrechnung: CCAM-Codes und Sozialversicherungserstattung

CCAM-Codes, ärztliche Gebührenordnung und Sozialversicherungserstattungen: Nomenklatur der Leistungen, Gebührensätze, Zusatzgebühren und Verwaltung von Abrechnungsunterlagen.

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Redakteur — Certyneo · Über Certyneo

a pair of stethoscopes sitting on top of a 50 euro bill

Einleitung

Die Abrechnung im Gesundheitswesen ist eine zentrale Herausforderung für alle Akteure des französischen Gesundheitssystems. Zwischen der Gemeinsamen Klassifikation medizinischer Verfahren (CCAM), Vereinbarungen mit der obligatorischen (AMO) und ergänzenden Krankenversicherung (AMC) sowie zahlreichen regulatorischen Anforderungen ist die Beherrschung der Gebührenprozesse unverzichtbar geworden. Eine fehlerhafte Abrechnung kann zu Erstattungsablehnungen, erheblichen finanziellen Verlusten und sogar administrativen Sanktionen durch die CPAM führen. Diese umfassende Anleitung richtet sich an öffentliche Einrichtungen, private Kliniken und freiberufliche Fachleute, die ihre Finanzverwaltung optimieren möchten, während sie die durch das Code de la santé publique festgelegte rechtliche Rahmen einhalten.

Die CCAM-Nomenklatur verstehen

Die CCAM, die 2005 in Kraft trat, ersetzt die frühere Allgemeine Nomenklatur der beruflichen Verfahren (NGAP) für technische medizinische Verfahren. Sie umfasst über 7.600 Codes, die nach einer alphanumerischen Struktur mit 7 Zeichen organisiert sind. Jeder Code identifiziert ein medizinisches Verfahren, seine anatomische Lokalisation und seine Durchführungsmodalitäten genau.

Die CCAM-Gebührenordnung basiert auf mehreren Komponenten: dem Grundsatz, Modifikatoren (Notfall, Nacht, Sonntag) und möglichen Zusatzvergütungen. Der Code HBFA005 entspricht beispielsweise der Extraktion eines bleibenden Zahnes und wird mit 33,44 € in Gebührengruppe 1 berechnet. Fachleute müssen auf genaue Codierung achten, um Fehlzahlungen zu vermeiden, da die CPAM gemäß Artikel L.133-4 des Sozialversicherungsgesetzbuches über einen Kontrollzeitraum von 3 Jahren verfügt.

Die regelmäßige Aktualisierung der CCAM unter der Ägide der Haute Autorité de Santé (HAS) und der UNCAM erfordert ständige Aufmerksamkeit. Gebührenänderungen werden im Amtsblatt veröffentlicht und in zugelassene Abrechnungssoftware integriert.

Das AMO-AMC-System und Vereinbarungen

Die Erstattung von medizinischen Leistungen in Frankreich beruht auf einem zweifachen Mechanismus. Die obligatorische Krankenversicherung (AMO) überträgt einen Teil der Kosten gemäß des Vereinbarungssatzes (70% für eine allgemeinmedizinische Sprechstunde, 60-100% für technische Verfahren je nach Art). Die ergänzende Krankenversicherung (AMC) trägt zusätzlich bei, durch Krankenkassen und Krankenversicherungen.

Die zwischen UNCAM und Berufsverbänden unterzeichneten nationalen Vereinbarungen legen die geltenden Gebührensätze fest. Ärzte sind in Gebührengruppe 1 (vereinbarte Gebühren), Gebührengruppe 2 (freie Gebühren mit Zusatzgebühren) oder nicht-vereinbart unterteilt. Seit 2017 regelt die OPTAM (Option Pratique Tarifaire Maîtrisée) Zusatzgebühren für Honorare im Austausch für Sozialleistungen.

Die Telekommunikation gemäß SESAM-Vitale-Norm ist obligatorisch, um von digitalisierten Datenflüssen zu profitieren. Der generalisierte Kostenübernahme durch den Versicherer, vorgesehen durch das Modernisierungsgesetz des Gesundheitssystems von 2016, gilt für Langzeiterkrankungen, Mutterschaft, CMU-C und AME.

Optimierung der Abrechnungskette

Eine effektive Abrechnung erfordert die Integration mehrerer Tools: zugelassene Arzt-Software HDS (Gesundheitsdaten-Hostingdienst), Vitale-Karteleser, Verbindung zum ADRi-Telekommunikationsdienst für die Echtzeitüberprüfung der Versicherungsansprüche. Krankenhauseinrichtungen nutzen die T2A (Aktivitätsbasierte Gebührenordnung) mit GHS (homogene Patientenkohorten), während Freiberufler sich hauptsächlich auf CCAM und NGAP stützen.

Die Verwaltung von Ablehnungen ist ein kritischer Bereich: Eine Ablehnungsquote von über 3% signalisiert in der Regel strukturelle Mängel. Die Analyse von Ablehnungsgründen (Fehlercodes R, LR) ermöglicht es, Verbesserungspotenziale zu identifizieren: nicht aktualisierte Rechte, veraltete Codes, Codierungsinkonsistenzen.

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